Beim vollflächigen Spachteln wird die ganze Wand mit einer dünnen Schicht überzogen, um Unebenheiten vor dem Streichen zu verdecken. Die Menge hängt von der Fläche, der Zahl der Lagen und davon ab, wie uneben die Wand ist.
Der Rechner misst die Wände genauso wie der Farbrechner und rechnet das Ergebnis in Gebinde um.
So funktioniert’s
- Geben Sie den Raum oder die Wände ein und ziehen Sie Türen und Fenster ab. Markieren Sie die Decke, wenn Sie sie mitspachteln.
- Wählen Sie die Zahl der Lagen: meist 2.
- Passen Sie die Ergiebigkeit an, wenn auf der Verpackung ein anderer Wert steht.
- Lesen Sie die Gesamtmenge und die zu kaufenden Gebinde ab.
Wie weit jedes Gebinde reicht
| Gebinde | 1 Lage | 2 Lagen | 3 Lagen |
|---|---|---|---|
| 25 kg | 75 m² | 38 m² | 25 m² |
| 5 kg | 15 m² | 8 m² | 5 m² |
Mit 3 m²/kg pro Lage, in dünner Schicht. Unebene Wände brauchen mehr.
Verbrauch von Spachtelmasse
Der brasilianische Hersteller Coral gibt etwa 3 m² pro kg und Lage an: ein 25-kg-Gebinde reicht für bis zu 75 m² je Lage, empfohlen sind 2 Lagen. Das sind rund 0,33 kg Spachtelmasse pro m² und Lage. Gebrauchsfertige Spachtelmasse im Eimer verhält sich ähnlich; für Bad und Küche gibt es feuchtraumgeeignete Produkte.
Vor dem Streichen
Lassen Sie jede Lage trocknen, schleifen Sie leicht und entfernen Sie den Staub. Tragen Sie danach eine Grundierung auf: Ohne sie saugt die Spachtelmasse die Farbe ungleichmäßig auf.
Woher die Zahlen kommen
Verbrauchs- und Ergiebigkeitswerte stammen aus technischen Merkblättern der Hersteller und aus offiziellen Tabellen: